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Los Angeles Neverland
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Unauffällig aber gewissenhaft |
roz. Die Musik von Los Angeles ist in etwa so einfallslos wie der Bandname. Aber dafür kriegt man auch genau das, was man erwartet: Melodiösen, amerikanischen Rock. Hinter Los Angeles stehen der Sänger Michele Luppi (Vision Divine), der sich mit dem Bassisten und Produzenten Fabrizio Grossi (Glenn Hughes) zusammen getan hat. Als Gäste sind der Keyboarder Eric Ragno (China Blue), Session-Drummer Tony Morra und die Gitarristen Tommy Denander, Joey Sykes (Hugo) sowie Roberto Priori mit dabei.
Bands, die sich nach Städte- oder Kontinenten benennen gibt es zuhauf. Los Angeles klingen ein bisschen nach Boston oder Cairo, aber immerhin genau so, wie man sich Los Angeles vorstellt: sorglos, beflügelt, gut gelaunt. Die grossräumigen Chöre in den Refrains gehen leicht ins Ohr. So wie z.B. in "Tonight Tonight" oder bei der Coverversion von Richard Marxs "Nothing To Hide". Der arglose Mix aus Uptempo-Nummern und Balladen ist unauffällig, aber sehr gewissenhaft produziert. Michele Luppis Stimme erinnert dabei an Sänger wie Mark Free (King Kobra) oder Eric Martin (Mr. Big).
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