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Blackwood Creek Blackwood Creek
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Zwanglos und cool |
roz. 1969. Littleton Colorado. Der 7-jährige Kip Winger sagt zu seinem Schulfreund Peter Fletcher: "Du hast ein loses Mundwerk, willst du Schläge?" Doch stattdessen gründen die beiden eine Band. Im Keller, wo Kips älterer Bruder Nate sein Schlagzeug stehen hat, wird Blackwood Creek geboren.
Jetzt, genau 40 Jahre später, kommt ihr erstes Album. Und was für eins. Die Platte klingt fulminant, unglaublich tight, so als gäbe es die Band schon ewig. Dabei trennten sich in den 80ern die Wege des Trios. Nate und Peter gingen nach Los Angeles, Kip nach New York. Warum die drei herangebildeten Profis erst jetzt ihre selbstbewusste Mischung aus Lynyrd Skynyrd, King's X und Kiss abliefern, bleibt ein Rätsel. Ihr Sound ist jedenfalls angenehm ungeschminkt. Stattliche Pop-Melodien mit Singer/Songwriter-Feeling treffen auf dreckige Crunch-Gitarren und diesen packenden Groove.
Blackwood Creek vereinen derart leger Retro-Elemente mit modernen Einflüssen, wie man es seit Jughead nicht mehr gehört hat. Auf dieser Platte hat es einige unglaublich gute Songs. Zum Beispiel das vielschichtige "Albatross", das funkige "Jimmy And Georgia" aber auch das Kiss-mässige "Love Inspector". Peter Fletcher und Kip Winger teilen sich den Gesang, wobei beide über eine ungemein sympathische Stimme verfügen. "Blackwood Creek" ist ein wahrlich überraschendes Album. Zwanglos, entspannt und richtig cool.
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