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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Visionary
(2009)
Review lesen |
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Timeless Passages
(2003)
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Ocean 2
(1998)
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Tides Return Forever
(1994)
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Ra
(1988)
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Metromania
(1984)
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Time To Turn
(1982)
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Planets
(1981)
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Colours
(1980)
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Silent Cries And Mighty Echoes
(1979)
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Ocean
(1977)
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Dawn
(1976)
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Power And The Passion
(1975)
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Floating
(1974)
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Inside
(1973)
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Inside
(1973)
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Eloy
(1971)
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Eloy Visionary
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Schmeichlerisch aber banal |
roz. Nach einer langen Pause bringen Eloy aus Hannover pünktlich zum 40-jährigen Bestehen ein neues Album auf den Markt. Die Artrock-Band war vor allem in den 70ern erfolgreich. Mehrmals lösten sie sich auf und reformierten sich wieder. Letztmals 1998 als "Ocean 2" erschien, das eigentlich als Schlusspunkt geplant war. Doch das grosse Echo der treuesten Fans veranlasste Gründungsmitglied und einzige Konstante Frank Bornemann das Personal von 98 noch einmal zusammen zu trommeln. Das hieraus entstandene Album wird seinem Titel "Visionary" allerdings nicht gerecht.
Eloy klingen 2009 exakt wie Eloy. Nicht mehr und nicht weniger. Der Sound hat grossen Wiedererkennungswert, ist vertraut. "Visionary" hat aber nichts Überraschendes, geschweige denn Visionäres. Die Songs sind zwar nicht schlecht. Insbesondere das gitarrenlastige "Secrets Of Life" und die Ballade "Summernight Symphony" sind formvollendet. Auch der relativ schnelle Eröffnungssong "The Refuge" mit Renaissaceflöte hat Format. Problematisch ist allerdings Bornemanns bescheidene Gesangsstimme. Fast teilnahmslos wirft er die ewig gleichen "... questions that are roaming in my mind ..." auf. Aber das gehört halt zum Eloy-Sound, genauso wie die schlechte Aussprache und die Pseudo-Esoterik. So knüpft die Produktion nahtlos an die alten Tage an, klingt schön nostalgisch und doch zeitgemäss. Das Remake von "Time To Turn" wäre aber wirklich nicht nötig gewesen. Unter dem Strich bleibt nicht viel Substanz übrig. "Visionary" ist schmeichlerisch aber zu banal.
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