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| Wertung
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| Diskografie
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...unterwegs
(2009)
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Any Kind Of Music
(2008)
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Journey
(2003)
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Blue Cave
(2002)
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Crazy Chris Kramer ...unterwegs
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Auf höchstem Niveau |
roz. "…unterwegs", ja, das war Crazy Chris Kramer und zwar auf der halben Welt. Er kontaktierte seine Wunschmusiker und präsentiert auf seiner neuesten CD ein beeindruckendes Lineup. Zunächst nahm er in Austin, Texas, mit dem mittlerweile 95-jährigen Pianisten Pinetop Perkins sowie Willie "Big Eyes“ Smith der Muddy Waters Band auf. In Macon, Georgia, traf sich Kramer mit Chuck Leavell (Keyboarder der Rolling Stones, Eric Claptons und der Allman Bros. Band) und Mel Gaynor (Weltklasse-Schlagzeuger der Simple Minds). Wieder in Deutschland lud er in Mülheim Helge Schneider an der Orgel und den Saxer Albie Donnelly zu Aufnahmen ein.
Blues mit deutschen Texen? Ja, tatsächlich es funktioniert. Dies auch weil Crazy Chris Kramer den eigenen Unzulänglichkeiten und den Wogen des Alltags mit einem Augenzwinkern begegnet. Man kann über äusserst witzige Textzeilen schmunzeln: "Ich wollte immer klingen wie James Brown, doch auf dem Banjo hat das nicht hingehauen". Oder auch "Du gabst mir 7 Kinder, und keins davon sieht aus wie ich".
Die Musik dazu bleibt jedoch klassisch. Es rockt und bluest und soult, handwerklich auf höchstem Niveau, perfekt produziert und doch nicht förmlich, alles sehr wirkungsvoll. Aber Blues bleibt halt Blues. Aus dem zwölftaktigen Schema auszubrechen ist schwierig. Dass hier aber ein junger Typ aus dem Ruhrpott mit seiner Mundharmonika mit den Grössten des Geschäfts mithalten kann, ist schon bemerkenswert. Crazy Chris Kramer beweist eindrücklich, warum er einer der angesagtesten Bluesharp-Spieler in Deutschland und warum sein Spitzname "Crazy" ist.
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