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Dimitri We Have Lost Our Way To Rome
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Beachtenswert |
roz. Hier kommt ein weiteres Produkt aus dem Hause Mundartisten. Dimitri ist der Keyboarder des 7-köpfigen Konglomerats aus Langenthal (u.a. Knackeboul, Kwest, e2, Chocolococolo). Mit dem Hip Hop der Mundartisten hat "We Have Lost Our Way To Rome" aber nichts zu tun. Dimitri fährt mit tiefgründigem Indie-Pop auf, der an Radiohead bzw. das Soloalbum von Thom Yorke erinnert.
Mundartisten-Kollege Knackeboul, der auf Virus moderiert, hievte das Album von Dimitri kurzerhand in die DRS-Virus-Besten-Liste des Jahres 2009. Und dies zu Recht. Was der Hip-Hop-Pianist mit "We Have Lost Our Way To Rome" zu Wege gebracht hat, ist wirklich beachtenswert. Meist geben schwermütige Akkorde die Marschroute vor. Darüber tänzeln leichte Pianofiguren und teils unerwartete Gesangslinien. Die Stimme von Dimitri ist nicht so der Hit. Dafür passt aber die Stimmung auf "We Have Lost Our Way To Rome".
Zwischendurch baut eine Nummer auch mal auf einer Lo-Fi-Gitarre auf und auch Instrumentals sind vertreten. Dazu blubbert ein lockerer Elektro-Rhythmus. Die Songs sind kontrastreich gestaltet durch verschiedenste Sounds und Filter. Alles im richtigen Verhältnis und wohlklingend produziert. Mit seinem Debütalbum bewegt sich Dimitri weit ab von ausgetrampelten Pfaden.
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