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Siambok Liberation
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Befreiungsschlag |
roz. "Liberación" von Siambok wiederspiegelt in nuancenreicher Manier die Ergebnisse einer nie endenden Suche nach einem Klangerlebnis abseits des Mainstreams. Auf ihrem zweiten Album haben die Süddeutschen ihren Mix aus Alternative- und Progressive-Rock mit Elektro-Elementen ergänzt. Die Aufnahmen wurden sorgfältig darauf ausgelegt, den Live-Sound der Band einzufangen anstatt ein hochglänzend-überproduziertes Studioalbum abzuliefern.
"Liberación" kommt ungestüm daher. Die Produktion ist dreckig und direkt. Die komplex arrangierten Songs sind rhythmisch eindrucksvoll ausgefeilt. Besonders die Elektronik-Elemente bereichern hier das Siambok-Universum lobenswert. Die Platte ist abwechslungsreich und setzt sich zusammen aus unzähligen Versatzstücken. Schade ist einzig, dass Sänger Julian Schädler etwas schwach auf der Brust ist. Sein Stimme klingt oftmals dünn und kann den reichhaltigen Komposition nicht gerecht werden. Dennoch ist "Liberación" ein Befreiungsschlag für die Band aus Tuttlingen.
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