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Fear Factory Mechanize
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Pechfinster |
roz. 2002 trennten sich der Sänger Burton C. Bell und Gitarrist Dino Cazares im Streit. Fear Factory veröffentlichten zwar noch zwei Alben, aber man merkte deutlich, dass ohne Cazares ein Schlüsselelement im Sound der Kalifornier fehlte. Erst im April 2008 versöhnten sich die beiden. Mit dem Bassisten Byron Stroud und dem Drummer Gene "The Machine" Hoglan (beide Strapping Young Lad) kommt 2010 endlich das Album "Mechanize", das Fans der ersten Stunde wieder zufrieden stellen könnte.
"Mechanize" ist deutlich gitarrenlastiger als beispielsweise der Klassiker "Demanufacture". Elektronik-Elemente fehlen hier fast ganz. Stil prägend ist vielmehr das rabiate Stakkato-Drumming von Gene Hoglan. Mit viel Dynamik und unfassbar hoher Kadenz bestimmt er die musikalische Gangart auf "Mechanize". Die Songs sind gehässig, schnell und laut. Aber Fear Factory haben offensichtlich nicht nur das Personal von Strapping Young Lad eingeschmuggelt. Sie haben sich auch von der intensiven Stimmung inspirieren lassen, die man von Devin Townsends Bandprojekten kennt. "Mechanize" hat einen kennzeichnenden Klang und eine pechfinstere, mechanische Atmosphäre, die das komplette Album umspannt. Paradebeispiel hierfür ist der etwas gebremstere, dafür sehr melodische Song "Designing The Enemy". "Mechanise" geht deutlich back to the roots, ist technoid, übermächtig produziert und wohl genau das, worauf die Fans so lange gewartet haben.
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