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R=Redaktion
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Bench Sunday Morning Sidewalk
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Unfassbar leicht |
roz. Bench aus dem Berner Seeland erwecken die Lebensgeister der Sixties mit einer zeitgemässen Produktion. Mix und Mastering übernahm die Tonmeister-Legende Eric Merz (Polo Hofer u.v.a.) Dass dieser ungezwungene Vintage-Sound von Mitzwanzigern gespielt wird, ist äusserst bemerkenswert. "Sunday Morning Sidewalk" ist eine gute halbe Stunde Fröhlichkeit, zusammengesetzt aus Einflüssen von CCR, The Kinks oder Neil Young.
Auf einem Foto im Innern des Coverbooklets hockt die Band inmitten von Vinyl-LPs, alten Langlaufskis, einer Vespa, Röhrenverstärkern und allerlei Plunder. Wie auf einem Flohmarkt sieht es hier aus. Das ist der Stoff, aus dem "Sunday Morning Sidewalk" gemacht ist. Lockere Pop-Musik mit Beatles-Feeling und Alternative-Know-How. Schon die Single "Hey Mr. Young" ist dermassen eingängig und zuckrig, dass es fast schon ein bisschen nervt. Grundsätzlich seien sie eben schon recht zufrieden mit dem Leben, meint Frontmann Stef Allemann. Und das hört man diesem Album an. Die elf Songs kommen alle souverän daher, ein Ohrwurm folgt auf den nächsten. Die Leichtigkeit, mit der das Seeländer Quartett ihre Songs vorträgt ist unfassbar. "Sunday Morning Sidewalk" ist ein frisches Album von einer jungen Band mit einer grossen Zukunft.
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