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Giant Promise Land
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Ein Qualitäts-Produkt |
roz. 1989 erschien das Debütalbum von Giant. Produzent, Studio-Gitarrist und Sänger Dann Huff und sein Bruder David landeten mit der Single "I'll See You in My Dreams" einen Top-20-Hit. Nach einem weiteren Album löste sich die Band auf. Dann Huff gehört heute zu den erfolgreichsten Produzenten in Amerika, seine Kunden sind Shania Twain, Faith Hill, Bon Jovi, Megadeth und viele andere. Sein Terminkalender sei so voll, heisst es, dass er bei der Wiederbelebung der Band nicht dabei sein konnte. Und so taten sich Original-Bassist Mike Brignardello und Schlagzeuger David Huff mit dem Seventh-Key-Sänger Terry Brock sowie Winger-Gitarrist John Roth zusammen. Dann Huff beteiligte sich am Songwriting womit auf "Promise Land" kein Bruch zu früher auszumachen ist.
Kein Zweifel: "Promised Land" ist ein Qualitäts-Produkt. Grosse Rocksongs wechseln sich ab mit poppigen Balladen. Unter den 13 Nummern gibt es keinen Ausfall. Der klassische, zeitlose Rock kommt ohne Samples und modernen Schickschnack aus. Das ist handgemachter Hardrock der alten Schule. Der Sound in der Schnittmenge von Bon Jovi, Foreiger, Bad English und Journey geht leicht ins Ohr. Allerdings auch genauso leicht wieder beim anderen hinaus. Giant-Fans können hier jedoch bedenkenlos zugreifen. Die Mega-Chöre, die aufsehenerregenden Gitarrensoli und der typische Sound sind zurück. Ähnlich wie einst bei Toto haben sich ein paar Studio-Cracks zusammengetan, bei denen nicht nur das Können, sondern auch die Chemie stimmt. Die Platte macht gute Laune und lädt mit viel Charme zu einer Zeitreise in die späten 80er ein.
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