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Taking Dawn Time To Burn
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Mit Gang-Chören überladen |
roz. Die Mitglieder von Taking Dawn sind in der Glamour-Welt von Las Vegas aufgewachsen. "Wir sind die einzigen hier, die nicht zu Heroindealern wurden", bemerkt Sänger und Gitarrist Chris Babbitt. Stattdessen gründete er mit einem Arbeitskollegen vom Hard Rock Hotel eine Band. "Time To Burn" heisst Ihr Debütalbum, das deutlich von den Glam-Bands der 80er inspiriert ist. Produziert wurde die Scheibe von Elvis Baskette (Chevelle, Incubus).
Das junge Quartett hat ein Album raus gehauen, das nur so strotzt vor Energie. Elf Songs haben Taking Dawn aufgenommen, darunter ein Cover von Fleetwood Mac. Schon der Eröffnungs-Song mit dem unmissverständlichen "Halle-Fucking-lujah" macht klar wo es lang geht. "Time to Burn" ist eine Hommage an die grossen Glam-Bands der 80er wie Guns'n'Roses, Skid Row, Mötley Crüe oder WASP. Das ist klassischer Rock mit Pop-Einflüssen. Mangelnde Eigenständigkeit macht die Band mit ihrer aufgeputschten Darbietung problemlos wett.
Es gelingt den Vegas-Boys auch ihren Sleaze-Rock in einen modernen Kontext zu setzen. Die rotzigen Gitarren und der muntere Gesang sind ein Vergnügen. Jedoch sind alle Songs mit den genretypischen Gang-Chöre zum Mitjohlen überladen. Das Album ist eine einzige Sing-Along-Hymne. Und darum fatalerweise auch ein bisschen eintönig.
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