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Billy Cobham Palindrome
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Nie Solo Sein |
roz. Der Jazz-Drummer Billy Cobham erlangte besonders durch seine Arbeit mit Miles Davis Bekanntheit. In Panama geboren und in New York aufgewachsen, lebt Cobham schon seit mehr als 25 Jahren in der Schweiz. "Palindrome" ist der zweite Teil der "Fruit From The Loom"-Serie auf der er ältere Stücke neu eingespielt und mit neuem Material ergänzt hat. Unter den zahlreichen Gastmusiker sind u.a. Ernie Watts (Saxophon), Michael Rodriguez (Trompete), Marshall Gilkes (Posaune), Jean-Marie Ecay und Dean Brown (Gitarren), Philippe Chayeb (Bass) und Christophe Cravero (Keyboards und Violinen).
"Palindrome" sind Wörter oder Sätze, die vorwärts und rückwärts gelesen den gleichen Sinn ergeben. Soll in diesem Fall heissen: Billy Cobham begibt sich auf dem Album zurück zu seinen Wurzeln und bewegt sich dennoch vorwärts. "Palindrome" besteht zur einen Hälfte aus älteren Songs wie "Moon Germs" (von "Total Eclipse", 1975), "A Days Grace" (von "Fight Time", 1981) oder "Two For Juan" (von "Picture This", 1981), die neu arrangiert und interpretiert wurden. Die andere Hälfte sind bisher unveröffentlichte Nummern. Die Musik ist sehr groovebetont. Cobhams Vielseitigkeit ist fabelhaft. Der aus üppigen Bläsersätzen, satten Basslinien und viel Keyboards geformte Fusion-Jazz füllt die 76 Minuten Spieldauer mit technischer Raffinesse aus. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Platte nach einem fulminanten Start zunehmend reizloser wird.
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