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Armored Saint La Raza
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Sündhaft gut |
roz. 1982 im östlichen Teil von Los Angeles: 5 Kids, die sich aus der Nachbarschaft kennen, gründen die Band Armored Saint. Ein halbes Jahr später haben sie einen Plattendeal und touren mit Bands wie Metallica, Whitesnake und Alice Cooper. 1990 stirbt der Gitarrist an Leukämie. Die Band nimmt zwar noch eine Platte auf, aber als Sänger John Bush die Chance bekommt, bei Anthrax einzusteigen, ist es um Armored Saint geschehen. Zehn Jahre später gibt es zwar ein respektables Comeback-Album, doch es vergehen weitere zehn Jahre bis jetzt "La Raza" kommt. Man hört deutlich, dass die Band sich nicht dem Druck irgendwelcher Erwartungen beugen will.
Armored Saint machen eine abwechslungsreiche, ureigene Variante von kalifornischem Trash-Metal. Neben einer Menge Anthrax hört man in ihrem Sound auch Einflüsse aus Lateinamerika, aus Punk, Skater-Sound und New Wave Of British Heavy Metal. Die Songs grooven mitreissend und die verschachtelten Arrangements machen sie reizvoll. Der Sound ist melodiös und organisch. Das Album entstand fast ausschliesslich auf analogem Equipment. So klingt die Platte erdig aber nicht verstaubt. Nein, ganz im Gegenteil, es ist eine Freude, wie dynamisch und unverkrampft die Band hier klingt. Der grösste Trumpf ist dabei Sänger John Bush. Der Mann zählt nicht umsonst zu den charakterstärksten Metal-Sängern Amerikas. "La Raza" ist ein sündhaft gutes Album einer Band, die fast platzt vor lauter Selbstbewusstsein.
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