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Treat Coup de Grace
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Party die ganze Nacht |
roz. Das Debütalbum "Scratch And Bite" der Schweden Treat gilt als Meilenstein des melodiösen Hardrocks. Jetzt, 25 Jahre später, kommt das sechste Album der Band. Dies, nachdem Treat sich aufgelöst und im Jahre 2006 reformiert hatten. Mit "Coup de Grace" gelingt es der Band tatsächlich, an die besten Tage der 80er anzuknüpfen. Damals war Hardrock geformt aus massig Gitarren, ebenso massigen Chören, massig Make-Up und massig Haaren. Heute sind die Gitarren noch massiger, die Chöre ebenso, das Make-Up, die Haare... nja, es hat sich nicht viel geändert. Ausser dass die Groupies heute ihre Ehefrauen und Kinder sind.
"Coup de Grace" klingt, als wären Treat nie weg gewesen. Die Schweden haben sogar etwas an Härte zugelegt. Spitze Gitarren und sägende Riffs fräsen sich ins Gehör. Dennoch bleibt der hohe Wiedererkennungswert und natürlich die grossen Melodien. In bester Bon-Jovi-Manier haben sie 14 Mitsing-Hymnen geschrieben, die für Heiterkeit sorgen. Zwar verarbeiten Treat heute auch politische Themen in ihren Songs (das Intro mit zahlreichen geschichtsträchtigen Zitaten gibt die Marschrichtung vor). Doch das Feiern steht deutlich im Vordergrund, Treat steht für puren Rock'n'Roll und Party die ganze Nacht. Dies bestimmt auch dank der äusserst sympathischen Stimme von Sänger Robert Ernlund. "Coup de Grace" ist ein erstklassiges Melodic-Rock-Album, dass das Beste von heute und damals kombiniert.
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