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Alan Parsons Project Eye 2 Eye Live In Madrid
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Angestrengt und farblos |
roz. Alan Parsons war einst Tontechniker bei den Beatles und war auch an der Produktion von Pink Floyds Meilenstein "Dark Side Of The Moon" beteiligt. Zusammen mit dem Songwriter Eric Woolfson gründete er 1975 das Alan Parsons Project. Vor allem in Deutschland feierte die Band grosse Charterfolge. 1987 erschien ihr bisher letztes Album. 1994 versuchte Parsons bereits erfolglos ein Comeback mit einer Live-CD. Zehn Jahre später nahm er einen zweiten Anlauf mit neuer Mannschaft. Die Aufnahmen von 2004 erscheinen jetzt als "Eye 2 Eye Live In Madrid".
Die Songauswahl konzentriert sich auf die Hits der Band, umfasst aber auch erstaunlich viel Material aus der Anfangszeit. Allerdings klingt Alan Parsons Project vor allem bei den ruhigeren und schwierigeren älteren Songs wie eine schlechte Coverband. Der Drummer gibt sich zwar reichlich Mühe, doch richtiges Rock-Feeling kommt hier nicht auf. Die Gitarren sind dünn, die Keyboards klebrig und auch der Gesang, der innerhalb der ganzen Band aufgeteilt wird, klingt oft etwas angestrengt und farblos. Der Sound ist hoffnungslos veraltet, keinerlei Modernisierung auszumachen, es klingt als wäre das Ganze in den 80ern aufgenommen worden. "Eye 2 Eye Live In Madrid" ist erschreckend seicht. Die Platte hat nur wenige Momente. Etwa der Jam im "Psychobabble"-Mittelteil, das stimmige "Can't Take It With You" und das originalgetreue "I Robot".
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