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Altöl Altöl
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Rock'n'Ro-holl, juhui! |
roz. Altöl kommen aus dem schwyzerischen Goldau. Sinnlos herumstehende Ölfässer inspirierten die Band zum Namen. "Altöl" ist ihr drittes Album. Die Band machte sich vor allem Live einen Namen, ist bekannt für ihre unverblümte Rock-Attitüde sowie eine offene und kollegiale Haltung den Fans gegenüber. Kein Zweifel, dieses Jungs sind sympathisch.
Aufgenommen wurde "Altöl" im Headline Studio auf Mallorca. Naja, da hatten die Jungs ja dann wenigstens schöne Ferien. Was nämlich musikalisch dabei rausschaute ist substanzlos. Der Produktion fehlt der Pepp, den Gitarren der Druck, der Stimme die Sicherheit. Sänger Stephan Schuler stösst schnell an Grenzen. Bei vielen Melodien hat man das Gefühl, sie schon mal sonst irgendwo gehört zu haben. Die Musik ist halt simpel gestrickt. Und die kommoden, schweizerdeutschen Texte wirken schwerfällig ("du machsch mi spitz, sau-au-au-au spitz"). Im Festzelt sorgt dieser "Rock'n'Ro-holl, juhui!" bestimmt für Stimmung. Ansonsten eher ein Fall für die Sondermülldeponie.
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Kommentare:
Kommentar von Drachenengel vom 03.04.2010:
...auf keinen Fall altes Öl!Bei Liedtexten wie "Verlorä & Wiedergeborä" ist ein Tiefgang drin, der dem Festzeltrozzer offenbar zu anspruchsvoll ist - wer genau hinhört, merkt, dass "Geld & Sex" eine Parodie auf unsere geldgierige Gesellschaft ist, also genau das unüberlegte, substanzlose Leben kritisiert. Fetziger, frischer Mundartrock höre ich da, makellos produziert, der auf jeder Bühne für Stimmung sorgt und am Radio für Ohrwürmer garantiert! Ich wünsch' den gut eingespielten Jungs den wohlverdienten Senkrechtstarter. Rock'n Oil!
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