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Masterplan Time To Be King
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Lästiges Gekröse |
roz. Nach dem Abgang von Sänger Mike DiMeo gaben Masterplan Anfang 2009 bekannt, dass der Originalsänger Jorn Lande wieder zur Band zurückgekehrt ist. Frei nach dem Motto "The king is dead, long live the king" präsentieren Gitarrist Roland Grapow und seine Männer nun also mit "Time To Be King" ihr viertes Album.
"Time To Be King" ist erschreckend reizlos. Die Songs galoppieren mit viel Schlagzeugeinsatz am Hörer vorbei, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Alles klingt sehr ähnlich, es fehlen erkennbare Hooklines. Die Songs wirken konstruiert und wirr, die Produktion überladen. Jorn Lande mit seiner Darbietung zwischen Dio und Dave Coverdale hat zwar Klasse, bleibt aber deutlich unter seinen Möglichkeiten.
Ausserdem ist das Teil derart laut gemastert, dass man vielerorts ein lästiges Gekröse hört. Ich dachte schon, mein iPod sei kaputt. Bis ich dann zum Album "Aeronautics" wechselte. Und hier war plötzlich alles, so wie es sein muss: Glasklarer Sound, grosse Melodien, packende Songs. Mit "Time To Be King" sind Masterplan meilenweit davon entfernt.
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