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Genre: Rock


Diskografie
Scream
(2010)

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Black Rain
(2007)

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(2005)
Live At Budokan
(2002)
Down To Earth
(2001)
Ôzzmosis
(1995)
Live & Loud
(1993)
No More Tears
(1991)
Just Say Ozzy (Live)
(1990)
No Rest For The Wicked
(1989)
Tribute To Randy Rhodes (Live)
(1987)
Ultimate Sin, The
(1986)
Bark At The Moon
(1983)
Speak Of The Devil
(1982)
Diary Of A Madman
(1981)
Blizzard Of Ozz
(1980)
Ozzy Osbourne
Scream

Querköpfig

roz. Drei Jahre nach "Black Rain" veröffentlicht Rocklegende Ozzy Osbourne sein zehntes Studioalbum, das den Titel "Scream" trägt. Der Longplayer entstand wiederum in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Produzenten und Songwriter Kevin Churko (Shania Twain). Es ist das erste Album mit den neuen Gitarristen Gus G. von der griechischen Band Firewind. 2008 hatten sich Ozzy und Zakk Wylde überraschend getrennt. Die restliche Band besteht aus Bassist Rob “Blasko” Nicholson (Rob Zombie Band), Drummer Tommy Clufetos (Alice Cooper, Ted Nugent) und dem Keyboarder Adam Wakeman (Sohn von Yes-Keyboarder Rick Wakeman), der auch am Songwriting beteiligt war.

Ozzy gibt auf dem neuen Album Gas. Es ist wohl eines der härtesten Ozzy-Alben bislang, modern aber durchwegs querköpfig. Es braucht einige Anläufe, doch dann lassen sich die Qualitäten der Songs erkennen. Die Einstiegs-Nummer "Let It Die" wirkt zu Anfang noch zusammengeschnipselt mit merkwürdigen Übergängen und Tempowechseln. Doch spätestens beim sackstarken, Sabbath-mässigen "Soulsucker", dem melodiösen "Life Won't Wait" und der Single "Let Me Hear You Scream", mit dem "Go"-Gebrüll, wird klar, dass dieser Osbourne auch noch mit 61 Jahren für Überraschungen gut ist. Zuweilen wird Ozzys Stimme mit vielen Effekten angereichert, aber es wirkt nie deplaziert. Das Album ist sehr basslastig und kracht ganz schön. Der neue Gitarrist ist zwar nicht so prägend wie Zakk Wylde, aber er holt einige bemerkenswerte Läufe aus seinem Instrument heraus. Und so ist "Scream" ein abwechslungsreiches, kompromissloses New-Metal-Album, das ordentlich Druck und eine schön düstere Atmosphäre hat.


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Ozzy Osbourne
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