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Jorn Dio
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Ohne Mehrwert |
roz. Das Album "Dio" war seit 2008 geplant. Jorn Lande bezeichnet Dio als seine grösste Inspiration. Mit der CD wollte er einfach seinem Idol Tribut zollen. Im November 2009 gab Dios Frau bekannt, dass beim Sänger Magenkrebs entdeckt wurde. Doch Ronnie James Dio war zuversichtlich den Krebs zu besiegen. Für den Sommer 2010 wurden gar Shows mit der Band Heaven & Hell gebucht. Im Mai kam dann aber die traurige Meldung: Dio verstarb im Alter von 67 Jahren. Nun erscheint Jorn Landes Produktion natürlich in einem ganz anderen Licht.
Das Album startet mit dem "Song For Ronnie James", eine liebevolle Collage aus Dio-Text- und Musik-Zitaten im Midtempobereich. Danach folgen 12 auserlesene Dio-Covers. Keine abgeleierten Hits wie "We Rock" oder "Rainbow In The Dark" sondern entschwundene Songs wie "Lord Of The Last Day" vom Album "Magica", "Push" von "Killing The Dragon" oder "Night People" und "Sunset Superman", beide von "Dream Evil". Rainbow ist mit dem Song "Kill The King" vertreten und Black Sabbath wird mit einem Mini-Medley aus zwei Nummern von "Heaven & Hell" und "Dehumenizer" berücksichtigt. Vom Album "Holy Diver" schliesslich sind ganze fünf Songs vertreten.
Die Band spielt druckvoll und versiert, allen voran die drei Gitarristen Tore Moren, Jgor Gianola und Tor Erik Myhre. Dem Sänger Jorn Lande wird von je nachgesagt, er klinge ein bisschen wie Dio. Hier wird das überdeutlich. Es ist alles schon fast zu Nahe am Original. Und daher ist "Dio" ohne jeglichen Mehrwert.
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