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Yoso Elements
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Glanzvoll und schick |
roz. Sänger Bobby Kimball, Gründungsmitglied von Toto, sowie Keyboarder Tony Kaye und Bassist Billy Sherwood (kreative Köpfe hinter Yes) haben sich zu einer neuen "Supergroup" zusammengeschlossen. Aus Yes und Toto wird Yoso. Komplettiert wird das Line-Up durch den Gitarristen Johnny Bruhns sowie Schlagzeuger Scott Conner.
Das Debüt der Band heisst "Elements" und kommt gleich im Doppelpack daher. Auf einer ersten CD sind 12 hochmelodische Eigenkompositionen zu hören, die leicht ins Ohr gehen, und sich dort auch festkrallen. Die Instrumentierung und die Umsetzung sind äusserst treffend und glanzvoll. Nicht nur wegen Bobby Kimball erinnern die meisten Songs direkt an Toto. Nur einzelne, insbesondere das von Billy Sherwood gesungene "To Seek The Truth", erinnern an die frühen Tage von Yes, vielmehr noch an den Krautrock von Eloy. Teilweise werden Einflüsse aus der World-Music verarbeitet ("Yoso", "Return To Yesterday"). Erwähnenswert ist auch der knackige Bass von Billy Sherwood. Dafür nervt das flatterige Solo von Johnny Bruhns bei der Eröffnungsnummer. Etwas, das bei der Live-Version dieses Songs dann besser gemacht wurde.
Als Zugabe gibt es auf einer zweiten CD Live-Versionen von drei Yoso-Songs sowie abwechslungsweise Hits von Toto und Yes zu hören. Und das zum Preis von einer CD, da kann man nicht meckern. Insbesondere die Yes-Songs kommen sehr gut rüber. Den Gitarren-Stil mit den Pitch-Shifter-Effekten hat Bruhns gut verinnerlicht. "Hold The Line" funktioniert mit diesem Gitarren-Sound allerdings nur beschränkt. "Rosanna" und "Good For You" hingegen klingen wieder sehr gut. Alles in allem also eine ringsum gelungene Produktion mit starken Songs, fähigen Musikern und schickem Sound.
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