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Korn Korn III - Remember Who You Are
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Angriffslustig |
roz. Für ihre neunte CD holten sich Korn wieder den Produzenten Ross Robinson ins Boot, der schon die ersten beiden Platten produzierte. "Korn III - Remember Who You Are" ist im Grunde genau das, was sein Titel suggeriert: Eine Rückkehr zu den Wurzeln ebenso, wie auch der Ausblick in die Zukunft; in eine dezent finstere Zukunft freilich. Warum es eine "3" im Titel braucht, ist indes eher fraglich, denn das Personal ist weitgehend dasselbe geblieben: Neben Gitarrist James "Munky" Shaffer und Basser Reggie "Fieldy" Arvizu ist einzig Tour-Schlagzeuger Ray Luzier neu festes Bandmitglied.
Spartanisch sind Korn auf "Remember Who You Are" zu Werke gegangen. Kein übertechnisierter Pro-Tools-Einsatz, keine nachträglichen Einzelspuren. Nur Rock, kollektiv entfesselt und ganz altmodisch auf analogen 2-Zoll-Bändern aufgezeichnet. "Remember Who You Are" schwelgt tatsächlich in Erinnerungen. Es klingt, als würden 15 Jahre Bandgeschichte einfach neu aufbereitet. Keine Experimente, keine Überraschungen. Vor allem zu Beginn des Albums wissen Korn mit viel Melodie und typischen Trademarks zu überzeugen. Knochentrockene Gitarren, schlappernder Bass und darüber Davis' gequälte Stimme. Glaubwürdig, ehrlich, angriffslustig. Doch die Songs sind alle zu ähnlich aufgebaut, klingen gleichförmig und phantasielos. Immerhin haben Korn zu einer besseren Form zurückgefunden und klingen hier wieder roh und energetisch im Gegensatz zu den beiden synthetischen, glattgebügelten Vorgängern.
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