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Sonarpilot Mothership
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Ereignislose Klangräume |
roz. Sonarpilot nennt sich ein Elektro-Tüftler aus Basel. In den 80er-Jahren eröffnete er ein Tonstudio und produzierte lokale Bands. Danach arbeitete er während fünfzehn Jahren in einer Software-Firma, ehe er wieder zur Musik zurückkehrte. Das Doppelalbum "Mothership" ist die erste Veröffentlichung seither.
Für den Eröffnungssong "First Contact" stand "Echoes" von Pink Floyd Pate (auch was die Länge anbetrifft). Später erinnert das Grundgerüst der Musik meistens an Jean Michel Jarre, stellenweise an Kraftwerk. Es ist weitgehend instrumentaler Elektro-Pop mit deutlichen 80er-Anleihen. Modernere Trance-Einflüsse lassen das Album dennoch nach typischem Streetparade-Sound tönen. Die Klangräume sind insgesamt relativ ereignislos, eignen sich bestens als Hintergrundmusik. Da alles sehr ähnlich daher kommt, verliert man schnell das Interesse auch wenn "Mothership" technisch auf höchstem Niveau und mit viel Liebe zum Detail produziert ist.
11 Songs (darunter 2 Remixes) verteilt auf 2 CDs haben eine Spielzeit von ingesamt mehr als 2 Stunden. Die Ausstattung der CD Hülle dagegen ist spartanisch. Ausser der Songtitel und deren Länge ist nichts anderes zu erfahren. Die Homepage von Sonarpilot ist da ergiebiger. Während man die Songs streamen kann läuft eine dazu passende Visualisierung. Das ist hervorragend gemacht.
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