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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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X Tour Live, The
(2012)
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X
(2010)
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Spock's Beard
(2006)
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Don't Try This at Home/Feel Euphoria
(2006)
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Octane
(2005)
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Feel Euphoria
(2003)
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Snow
(2002)
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V
(2000)
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Don't Try This At Home
(2000)
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Day For Night
(1999)
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Beard Is Out There, The
(1998)
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Kindness Of Strangers, The
(1998)
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Beware Of Darkness
(1996)
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Light, The
(1996)
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Spock's Beard X
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Verzweigt und verträumt |
roz. Fast vier Jahre liessen sich Spock's Beard Zeit für ihr zehntes Studioalbum. Es ist das vierte nach dem Weggang des ehemaligen Bandleaders Neal Morse. Den Sänger Neal Morse ersetzte Schlagzeuger Nick D'Virgilio problemlos. Die Lücke, die der Komponist Neal Morse hinterliess, konnte die Band bislang nicht überzeugend auffüllen. Mit "X" haben Spock's Beard nun aber die Vergangenheit definitiv hinter sich gelassen.
Das Album wurde vorerst ohne Plattendeal veröffentlicht. Um die Produktion zu finanzieren bedienten sich Spock's Beard eines Modells, das Marillion schon erfolgreich praktizieren: Fans können sich durch Vorauszahlung eine Special-Edition mit Bonusmaterial sichern. Diese erschien im Mai und enthielt den Bonus-Track "Their Names Escape Me", in dem die Namen sämtlicher Vorbesteller gesungen werden. Nun erscheint "X" auch als reguläre CD mit sieben Tracks.
Mit neuem Selbstbewusstsein knüpfen Spock's Beard auf "X" bei alten Tagen an ohne sich selbst allzu sehr zu kopieren. Die Kompositionen erreichen endlich das Niveau von früher. Die Keyboards erinnern an Yes, die Songstrukturen an die alten Genesis, und auch der Einfluss der Beatles ist unüberhörbar. Hier und dort blitzt gar etwas Deep Purple auf. Der Prog-Rock auf "X" hat eine deutliche Retro-Note. Die Songs rocken ordentlich, haben durchwegs einen belebten Groove, sind sehr melodiös und kurzweilig arrangiert. Auffallend sind auch wieder die singenden Gitarrensoli von Alan Morse. Die Band klingt so frisch und motiviert wie schon lange nicht mehr. "X" ist verzweigt, verschmitzt und doch verträumt.
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