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Avenged Sevenfold Nightmare
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Emotional stark aufgeladen |
roz. Mitten in der Vorbereitungsphase zum neuen Album kam im Dezember 2009 die Nachricht vom überraschenden Tod von Drummer Jimmy “The Rev” Sullivan. Er starb an einer "versehentlichen Überdosis". Nach kurzem zögern stand für Avenged Sevenfold fest, dass sie ihr fünftes Album fertig stellen wollten. Die meisten Texte wurden umgeschrieben. Und Dream-Theater-Schlagzeuger Mike Portnoy, der Sullivans Vorbild war, übernahm die Stöcke. Er wird seinem Erbe mehr als gerecht. In den amerikanischen Billboard 200 Charts schoss "Nightmare" direkt auf Platz 1 und verdrängte dort Eminem.
Vom anfänglichen Metalcore haben sich Avenged Sevenfold weit entfernt. Ihr Heavy Metal ist traditioneller geworden, bewegt sich irgendwo zwischen Iron Maiden und Metallica (zahlreiche Zitate aus "Wherever You May Roam", "Unforgiven" oder "Fade To Black"). Fast die Hälfte der Songs auf "Nightmare" sind sogar sentimentale Balladen. Besonders hier, aber auch bei den aufbrausenden Songs sind die Emotionen von Sänger M Shadows spürbar. Er überzeugt auch mit Schreien und Growls. Stellenweise erinnert er leicht an Aaron Randall auf Annihilators "Set The World On Fire". Auffallend sind auch die Gitarristen mit ihren entfesselten Riffs und den Iron-Maiden-mässigen Duellen. Die Songs sind teilweise etwas zu lang geraten. "Nightmare" hat eine düstere, nachdenkliche Grundstimmung. Das Album dokumentiert, einmal zart und zerbrechlich, einmal wütend und verzweifelt, wie die Band mit dem Tod von Jimmy umgeht. Es ist emotional stark aufgeladen, wirkt jedoch unter dem Strich etwas entzweit.
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