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Michael Kiske / Amanda Somerville Kiske/Somerville
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Zuviel der Schwelgerei |
roz. Michael Kiske war von 1987-1993 Sänger bei Helloween. Die amerikanische Sängerin Amanda Somerville machte sich in Deutschland und Holland einen Namen durch ihr Mitwirken bei Bands wie Avantasia, Epica, Edguy, Kamelot und vielen anderen. Die Idee zur Kollaboration hatte Frontiers-Records-Chef Serafino Perugino, nachdem er Kiskes Duett-Beitrag auf dem letzten Album von Indigo Dying hörte. Die Songs für "Kiske/Somerville" schrieben Mat Sinner und Magnus Karlsson von Primal Fear, die auch Bass und Gitarre spielen, sowie Somerville selbst.
Mit Aussagen wie "Ich passe einfach nicht in die Metal-Szene" machte sich Kiske keine Freunde. "Kiske/Somerville" ist aber wieder ein astreines Hardrock-Album geworden. Der ehemalige Helloween-Sänger hat eine aussergewöhnliche Stimme und weiss diese auch wirkungsvoll einzusetzen. Amanda Somerville harmoniert gut mit ihm, die beiden Stimmen passen sehr gut zusammen. Die Platte ist wahrhaft exzellent eingesungen. Vor allem mit den zahlreich vorhandenen Power-Balladen läuft alles glatt.
Zuweilen wirkt das Songmaterial aber arg Musical-mässig, besonders die Songs, die orchestral instrumentiert sind. Hier schimmert denn auch ein bisschen Within Temptation durch, dafür ist das Ganze aber dann doch zu poppig ausgefallen. Ein Duett auf einem Album ok, aber ein ganzes Album voller Duette? Das ist zuviel der Schwelgerei.
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