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The Birthday Massacre Pins And Needles
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Verträumt, verführerisch, verspielt |
roz. Vor fünf Jahren schlugen The Birthday Massacre aus Kanada ein wie eine Tischbombe. Mit ihrer Mischung aus verführerisch eingängigem Synthie-Pop, Wave-Elementen und einem gepfefferten Industrialbrett trafen sie den Nerv der Zeit. "Pins And Needles" heisst ihr viertes Album, das von David Ogilvie (Marilyn Manson, Nine Inch Nails) produziert wurde. Der Sound wirkt zwar ausgefeilter und reifer, ein richtiger Fortschritt ist aber nicht auszumachen.
The Birthday Massacre klingen in der Tat mehr nach Geburtstag als nach Massaker. Ihr Gothic-Pop mit den Kindermelodien geht so leicht runter wie Schlagsahne. Die Gitarre steht zwar auf "Needles And Pins" mehr im Vordergrund als früher. Dennoch dominieren die 80er Synthies, die Marzipan-mässigen Melodien und die süsse Stimme von Sängerin Chibi. Etwas mehr Variation beim Gesang könnte nicht Schaden, das würde den teilweise verschachtelt arrangierten Songs gerechter. Aber luftige Nummern wie "Always" sind ganz einfach unwiderstehlich. Die Band hat einen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann. Ihre Spieluhrmelodien sind verträumt, verführerisch und verspielt.
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