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Genre: Rock


Diskografie
Majesty & Passion
(2004)

Review lesen
Heretic, The
(2000)
Destiny
(1996)
Victor Smolski
Majesty & Passion

Wenn Heavy Metal Gitarristen klassiches Liedgut neu vertonen

roz. Auf "Majesty & Passion" transformiert Rage-Gitarrist Victor Smolksi die Musik von Johann Sebastian Bach in die Gegenwart, gibt ihr einen neuen, überraschenden Sound, ohne dabei die Originalnoten wesentlich zu verändern. Zu hören sind neben Smolski selbst auch seine beiden Rage-Kollegen Peavy Wagner und Mike Terrana, aber auch einige enge Freunde aus dem Metal-Terrain wie Steve Smyth (Testament, Nevermore), Stefan Leibing (Primal Fear), Bernd Aufermann (Running Wild), Alex Beyrodt (Silent Force), Sascha Gerstner (Helloween) sowie der frühere Scorpions-Gitarrist Uli Jon Roth bei seinem allerersten Gastspiel überhaupt. Nun werden kritische Zeitgenossen bemerken, dass es durchaus nichts Neues ist, dass Heavy Metal Gitarristen klassisches Liedgut neu vertonen. Abgesehen von der letzten Wolf Hoffmann-Soloplatte, die in eine ähnliche Richtung geht, hat mich aber noch nie zuvor einer derart mit seiner Begeisterung für die klassische Musik anstecken können wie dieser Smolski. Vergesst Malmsteen und Blackmore! Denn es ist einzigartig, wie der gebürtige Weissrusse sogar ein Blues-Feeling mit den - eher unbekannten - Nummern von Bach verbindet. Die Interpretationen reichen von zarten Jazz-Passagen über die klassische Rockband Vs. Orchester Konstellation bis hin zur vollen Rockbedienung mit Double-Bass und jeder Menge Gitarrengequitsche. Jeder der illustren Gäste gibt sein Bestes und so sollte "Majesty & Passion" eigentlich jeden aufgeschlossenen Musikliebhaber begeistern können. Als Zugabe gibt es noch die bisher unveröffentlichte Solo-EP "Destiny" von 1996. Die vier zusätzlichen Titel haben zwar nichts mit dem Rest des Albums zu tun. Es handelt sich um standartmässige Instrumentalnummern im Stil von Vai oder Gregg Howe. Die haben es aber durchaus in sich.


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Victor Smolski
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