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Gwen Stefani Love. Angel. Music. Baby.
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Ziemlich abgefahren |
roz. No-Doubt-Sängerin Gwen Stefani hat sich ihre Idole für das erste Soloalbum ins Studio geholt: Auf "Love. Angel. Music. Baby." wirkten unter anderem OutKast, Missy Elliot, New Order, Martin L. Gore und Dave Stewart mit. Für die Produktion holte sie sich mit Dr. Dre, The Neptunes, Johnny Vulture, Dallas Austin und Nellee Hooper die zur Zeit angesagtesten Macher dazu.
In ihren Songs geht es um Sex und Liebe, um Geld, Autos und Klamotten – gerne auch mal um ihr eigenes Modelabel L.A.M.B. Die Songs bedienen sich verschiedener Genres. "L.A.M.B." bietet einen ebenso vielschichtigen wie unterhaltsamen Stilmix. Die flotte Elektropop-Nummer "What You Waiting For" legt gleich zu Beginn die Messlatte hoch an. Bei "Rich Girl" mit Rapperin Eve zitiert sie Melodie-Fragmente von Ivan Rebroff’s "Wenn ich einmal reich wär‘". Später klingt Stefani mehr nach The Cars, und auch Erinnerungen an die frühe Madonna werden wach. Gekonnt lässt die Style-Königin die 80er aufleben. "Bubble Pop Electric" mit seinem galoppieren Rhythmus könnte keinen treffenderen Titel haben. Ziemlich abgefahren. Selbst an Hip Hop und R’n‘B hat Gwen hörbar Spass. Und trotz der vielen Stile und verschiedener Produzenten kingt das Album wie aus einem Guss und ist ein Freudenfeuer. Und so sägt Gwen Stefani locker an Madonna’s Thron.
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