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Blowsight Dystopia Lane
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Kein richtiger Wirbel |
roz. Blowsight aus Stockholm machen nach eigenen Angaben Popmetalpunk. Ja, das passt. Auf ihrem zweiten Album "Dystopia Lane" schielen die Jungs offensichtlich auf den amerikanischen Markt. Mit dem Tempo des Punks, den Gitarren des Metals, den Melodien des Pops und dem Aussehen von Tokyo Hotel klingen die Jungs stellenweise wie eine gezähmte Version von Trivium.
"Dystopia Lane" ist flach produziert, Ecken und Kanten wurden abgeschmirgelt wie Sandstein von der Erosion. Die Gitarren sind zwar runter gestimmt und der Sänger darf auch mal growlen. Aber das Ganze kommt doch eher wie ein laues Lüftchen daher. Die Coverversion von Lady Gaga's "Pokerface" verdeutlicht das Problem. Blowsight haben keinen Mut zu Experimenten, hier ist alles Kalkül.
Niemand kann abstreiten, dass die Melodien unheimlich leicht ins Ohr gehen und in mehrstimmigen Chören hübsch verpackt sind. Doch die Songs sind alle einen Hauch zu durchstrukturiert, keiner ist von grosser Tragweite. Die Band hat viel Puste, keine Frage, aber für so richtigen Wirbel sorgt "Dystopia Lane" nicht.
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