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Yogi Lang No Decoder
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Märchenhaft |
roz. Yogi Lang ist der Sänger und Keyboarder und das "L" der deutschen Progressive-Rock-Band RPWL. Nachdem Gitarrist Kalle Wallner und Bassist Chris Postl von RPWL schon ihre Soloalben veröffentlichten, legt nun also auch Lang sein Solo-Debüt vor. Ihm zur Seite stehen Bassist Guy Pratt (Pink Floyd, Roxy Music), Schlagzeuger Manni Müller, Gitarrist Torsten Weber und Gäste wie Anne de Wolff an der Geige.
"No Decoder" lehnt sich stark bei Pink Floyd an. Das neuneinhalbminütige "Sacrifice" klingt wie eine Schnittmenge des Albums "Divison Bell", bei "Sail Away" wird "Us And Them" zitiert (inklusive Sax-Solo). Auch der Gesang von Yogi Lang ähnelt dem von David Gilmour frappant. Wer auf Pink Floyd der "Dark Side Of The Moon"- oder "Wish You Were Here"-Ära und auf RPWL steht, der wird aber sicher nicht enttäuscht sein. Alleine schon das wunderbare "Say Goodbye" ist den Kauf des Albums wert. Die Musik umschmeichelt sanft das Ohr und man taucht ab in milde Klangwogen. Das ist nicht besonders innovativ aber bis ins Detail märchenhaft gemacht. Dazu passen auch die reichlich unbedarften Texte.
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