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P.d.P. 81 IG Schall & Rauch 2010 I bis VI
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Zürcher Has |
roz. Der Name tönt wie ein Parteiprogramm. Die Musik wie eine Zürcher Ausgabe von Stiller Has. Für die Produktion "IG Schall & Rauch 2010 I bis VI" hat sich ein Grüppchen Leute aus dem Zürcher Musik- und Kunstbereich zusammengetan. Die CD umfasst 6 Songs in rund 30 Minuten.
Mit Textcollagen, die die Befindlichkeiten der Gesellschaft auf poetisch-rüde Art reflektieren, zelebriert P.d.P. 81 die Melancholie zwischen Resignation und Altersradikalität. Die schroffe Stimme raspelt mal röchelnd, mal schallend in breitestem Zürideutsch. Etwa so: "Alli wüssed was s'bescht isch für mi, aber niemert wills mir gäh." Getragen wird das von einem groovigen Soundteppich aus schräg gehauenen Gitarrenfiguren, Schlagzeug und allerlei Elektronik. Dabei werden auch mal Gitarrenriffs wie "Sunday Bloody Sunday" oder "American Woman" zu etwas neuem verwurstelt. Die Gruppe nennt das Retro-Digital-Blues-Punk. Auf jeden Fall ist das mehr als nur Schall & Rauch.
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