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Motion Gone So Fast
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Schemenhafte Wertarbeit |
roz. Die englischsprachigen Songs von Motion erzählen Geschichten des Komponisten Roland Glauser. Die Musik besticht durch eine erstklassige Produktion und wohlüberlegte Rhythmik. Das Debütalbum "Gone So Fast“ entstand im Homestudio und wurde von Matthias Heimlicher produziert.
Motion machen Popmusik in der Schnittmenge von Funk und Soul. Man kann sich dazu gut bewegen. Bewegend ist der Sound aber nicht. Zu schemenhaft kommt die Produktion daher, zu austauschbar sind die Songs. Kein Zweifel, dass hier Profis am Werk waren. Der Drummer Richard Spooner kommt aus London und war mit Ronan Keating und Westlife unterwegs. Produzent Matthias Heimlicher pflegt Kontakte zur Session-Szene von Los Angeles. Besonders erwähnenswert sind auch die gelungenen Gitarrensoli. "Gone So Fast" ist hochstehende Wertarbeit. Aber halt auch wieder schnell vergessen. Roland Glauser (Gesang, Keyboards) hat zwar eine warme, freundliche Stimme. Der Platte fehlt es aber an Eindringlichkeit.
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