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Henchman It All Comes Down To Gravity
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Schritt nach vorne |
roz. Kalifornien im Sommer 2003: Drei Zürcher Jungs steigen aus dem Flugzeug, mit der Gitarre im Koffer und der Gewissheit, die nächsten drei Monate in billigen Motels zu verbringen. Innerhalb kurzer Zeit erspielen sie sich einen Auftritt im TV und fünfzehn Konzerte von Los Angeles bis Seattle. Die darauf folgende Debüt-CD von Henchman erhält durchwegs positive Kritiken. Im Metal Hammer UK wird die Band als eine der hoffnungsvollsten internationale Newcomer im Bereich Alternative-Rock vorgestellt. Nun kommt endlich das zweite Album "It All Comes Down To Gravity", dass bereits 2008 wiederum in Zusammenarbeit mit der Star-Produzentin Sylvia Massy (System of a Down, Tool) entstand. Unstimmigkeiten mit der Plattenfirma verhinderten bisher eine Veröffentlichung.
Im Gegensatz zum Debüt klingen nur noch wenige Songs nach Helmet ("z.B. Shasta"). Henchman haben sich deutlich weiterentwickelt und die offensichtlich vorhandenen Parallelen zu Page Hamiltons Band ohne Probleme abgeschüttelt. Die Zürcher haben mehr Gewicht auf eine eigene Note gelegt. Die Songs sind variantenreicher (unverzerrte Gitarre), spritzig und auf den Punkt gebracht. Der neue Schlagzeuger erweist sich als Triebfeder. Die bündigen Melodien setzten sich etappenweise in den Gehörgängen fest. Auch der Gesang wurde ausgebaut. Gitarrist Roger Haemmerli singt vielfältiger und stimmfester. Produktionstechnisch kommt "It All Comes Down To Gravity" wärmer und ausgefeilter daher, als das ersten Album. Alles in allem haben Henchman also einen gehörigen Schritt nach vorne gemacht und klingen noch besser, als sie es schon auf Debüt taten.
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