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Ten Stormwarning
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Erprobte Mischung |
roz. Zahlreiche Besetzungswechsel bremsten die britischen Ten in den letzten Jahren. Für das neunte Album stellte Gary Hughes, Sänger und Kopf der Gruppe, nun seine Wunschband zusammen. Erst als Gitarrist Neil Fraser (Thindersticks), Schlagzeuger Mark Zonder (Fates Warning) und Produzent Dennis Ward (Pink Cream 69) zusagten, begann er mit der Arbeit an "Stormwarning". Dem symphonische Hardrock mit viel Melodie im Fahrwasser von Gary Moores "Run For Cover" mangelt es zwar an neuen Ideen. Dennoch verdeutlicht "Stormwarning" die Qualität dieser unterbewerteten Band.
Die Musik von Ten ist in höchstem Masse schwelgerisch und daher vorderhand nicht einfach zugänglich. Die opulenten Melodien aus der Feder von Gary Huhges entfalten erst nach mehrmaligem Hören ihre ganze Pracht. Doch dann wird man Songs wie "Center Of The Universe" fast nicht mehr los. Die Arrangements sind methodisch und versprühen doch eine rockige Unbekümmertheit. Ten klingen insgesamt ein bisschen härter als bis anhin. Der durchwärmte Gesang von Gary Hughes passt gänzlich zum zuckrigen Sound. Gitarrist Mark Zonder liefert dazu windige Soli. Die Drums klingen viel fülliger als beispielsweise noch auf dem letzten Album "Twilight Chronicles". Ten liefern einmal mehr ihre erprobte Mischung aus orchestralem Bombast, herzerwärmenden Melodien und durchdachtem Songwriting ab. "Stormwarning" ist ein episches Werk, das bei Freunden melodischen Hardrocks zwingend auf dem Radar erscheinen sollte.
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