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Simeon Soul Charger Meet Me In The Afterlife
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Absonderlich |
roz. Simeon Soul Charger kombinieren Elemente aus Psychedelic-Rock, Progressive-Rock, Bluegrass und Folk. Die Band machte sich in der Szene vor allem durch ihre bizarren Auftritte in Zusammenarbeit mit Artisten, Chören und Malern einen Namen. Nach zwei EPs erscheint nun die erste Langspielplatte der Band. Aufgenommen wurde sie in ihrer Heimat Ohio, gemastert wurde sie in Deutschland von Yogi Lang (RPWL).
Der Sound von Simeon Soul Charger ist in der Tat ein absonderliches Wirrwarr. Es klingt im Kern wie eine Mischung aus Jethro Tull und den Beatles mit dem Gesang von The Darkness. Schlanke Rockgitarren-Figuren wechseln sich ab mit sehr ruhigen Teilen im Folk-Stil, die mit entsprechender Instrumentierung wie Flöten, Banjo, Doumbek und Tamburin daher kommen. Dann folgen wieder wilde, lange Gitarrensoli und später mehrstimmige Gesangspassagen ohne instrumentale Begleitung. In ausufernden Arrangements verpackt die Band überaus schräge Kompositionen. Die Musiker präsentieren sich dabei als eingespieltes Team, das gut aufeinander abgestimmt ist. Das Problem ist einfach, dass nichts hängen bleibt. "Meet Me In The Afterlife" ist eigentlich eher ein Mind-Charger als ein Soul-Charger. Es ist ein bisschen wie moderne Kunst: Die Farben sind kräftig, aber was es darstellen soll, weiss man nicht so genau.
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