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Slag In Cullet Splinter
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Expressiv und unbeirrt |
roz. In Scherben liegt bei Slag In Cullet gar nichts. Die Basler wurden von einem britischen Label entdeckt und spielten schon kurze Zeit später auf den ganz grossen Openair Bühnen. Das Trio nimmt keine Rücksicht auf Trends: " Wir machen einfach die Musik die wir selbst mögen und hören wollen“, sagt Bassistin Rafaela Dieu. Das zweite Album "Splinter" ist deutlich reifer als das Debüt. Das Songwriting ist vielseitiger. VO Pulver hat der Scheibe den fetten Sound verpasst.
Slag In Cullet machen Grunge mit Metalcore-Anleihen. Es klingt wie eine Mischung aus Incubus (minus das Scratching), Deftones und dem Sänger von The Cure auf Speed. Speziell die Verbindung der warmen, emotionalen Stimme von Andy Röösli mit den zerfaserten Moll-Akkorden gibt einiges an Spannung her. Es ist ausserordentlich wie der Sänger sich seiner Dämonen erwehrt, ja sein ganzes Seelenleben in den Songs verhandelt. Einzig das nervöse Drumming nervt mancherorts, die Konzentration auf griffige Grooves wäre angebracht. Dennoch ist "Splinter" ein starkes, unbeirrtes Rockalbum, expressiv und frisch. Da möchte man doch glatt wie DJ Bobo in der Talentshow aufjauchzen: "Und so öppis hämmir i de Schwiiiz!"
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