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The Poodles Performocracy
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Zu durchgestylt |
roz. Der Titel des vierten Albums der Poodles "Performocracy" ist eine Wortkombination aus "Performance" und "Democracy" und soll die Kraft einer Performance zum Ausdruck bringen. Live-Konzerte gehören zweifellos zur Stärke der Band. Da klingen die Schweden auch bedeutend rauer (zu hören auf dem letztes Jahr veröffentlichten Doppelpack "No Quarter/In The Flesh"). Produziert hat das neue Studio-Album wie schon den Vorgänger der schwedische Komponist, Produzent und Session-Gitarrist Mats Valentin (Jessica Simpson, West Life). Am Mixer sass Tobias Lindell (Europe).
Die Schwedische Stadionrock-Band klingt über weite Strecken wie die Essenz aus Bon Jovi, Cinderella und Gotthard. Die Mischung aus Glam-, Melodic- und klassischem Hard-Rock ist eingängig. Zwar finden sich auf "Performocracy" keine Hitkandidaten im Kalieber von "Caroline" und vor allem im Mittelteil der Platte sind eine ganze Reihe schwächere Songs zu finden. Der etwas zu sehr durchgestylte Gute-Laune-Rock der Poodles hat kaum Wiedererkennungswert. Dennoch ist es feine Rock-Kost, die das Quartett hier präsentiert. Sängers Jakob Samuel verfügt über eine ansehnliche Rock-Stimme. Jedoch stagniert die Band deutlich im Bereich Songwriting. "Performocrazy" ist bestimmt nicht die beste CD der Schweden, aber dennoch ein überdurchschnittlich gutes Statement einer Band mit viel Potential.
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