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Jorn Live In Black
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Ohne Höhepunkte |
roz. Gut ein Jahr nach dem Auftritt des norwegischen Sängers beim Sweden Rock Festival bekommen die Fans dieses 85-minütige Konzert nun in die heimische Stuben geliefert. Das "Live In Black"-Paket umfasst eine Doppel-CD und eine DVD. Die Stimmung im mit 25.000 Besuchern gefüllten Stadion ist erstklassig eingefangen. Der Klang der Aufnahmen ist überragend. Besonders die beiden Gitarristen stechen mit einem kernigen Live-Sound hervor und harmonieren bestens.
Die Setlist konzentriert sich auf die letzten drei Studio-Veröffentlichungen von Jorn. Unglücklicherweise gibt es im Repertoire des Sängers nur wenige Nummern vom Kaliber eines "Black Song". Der überwiegenden Mehrheit des Materials fehlen packende Melodien, die in einem Refrain gipfeln. Der Hardrock von Jorn begnügt sich stattdessen meist mit einem coolen Gitarrenriff, über das der Sänger seine Darbietung serviert. Über den Gesang muss man nicht argumentieren, der ist wahrlich göttlich. Dem Programm mangelt es aber an Abwechslung. Wie wäre es mit einer Nummer von Masterplan oder vom Dio-Tribute-Album? Stattdessen reissen im hinteren Teil der Platte zwei überflüssige Gitarrensoli in Form von Instrumental-Nummern sowie ein Drumsolo das Set unnötig auseinander. Trotz allem kommen Fans von Jorn Lande nicht um "Live In Black" herum.
Die DVD kann mit einer professionellen Produktion nicht ganz mithalten. Der Ton ist ok. Aber der Mann am Schnittpult bekam bedauerlicherweise kein gescheites Bildmaterial geliefert. Eine Kamera ist gegenüber positioniert und zeigt eine Totale der Bühne. Ein Kameramann befindet sich im Fotograben vor der Bühne. Sein Sichtwinkel von steil unten liefert meist nur die Köpfe der Musiker. Und zwei Kameras sind auf jeder Seite direkt auf der Bühne positioniert. Diese zeigen die Musiker von der Seite. Alles in allem also nicht gerade berauschende Bilder, die zudem oft auch total überbelichtet sind.
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