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Toby Hitchcock Mercury’s Down
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Den Ärger vergessen |
roz. Toby Hitchcock ist der Sänger von Pride Of Lions, die neue Band des ehemaligen Survivor-Keyboarders Jim Peterik. Zusammen mit dem schwedischen Songwriter und Produzenten Erik Martensson (Eclipse, W.E.T.) hat er nun sein erstes Soloalbum aufgenommen. Obwohl der Multiinstrumentalist Martensson bis auf wenige Ausnahmen bei allen Songs sämtliche Instrumente selbst eingespielt hat, wirkt die Platte nicht steril. Ganz im Gegenteil. Der Gute-Laune-Rock ist zwar recht harmlos, aber höchst ansteckend.
Die zwölf Songs auf "Mercury's Down" sind mehrheitlich rasant und lebendig. Die Platte ist ein wahres Feuerwerk des Melodic-Rocks. Die Lieder aus der Feder von Erik Martensson sind sagenhaft eingängig. Aber sie klingen sehr ähnlich. Stellenweise könnte man problemlos den Refrain des einen Songs an die Strophe eines anderen anhängen. "Mercury's Down" kommt aber derart locker und fröhlich rüber, dass man gar nicht anders kann, als jeglichen Ärger zu vergessen. Und einen Song wie "I Should Have Said" muss man ganz einfach mögen. Toby Hitchcock ist ein bedingungslos talentierter Sänger mit einer klaren, hohen Stimme, die an Bobby Kimball (Toto) erinnert. Prächtige Melodien, ein charismatischer Sänger sowie überzeugendes Handwerk verschmelzen so zu einem vielleicht etwas oberflächlichen Produkt, das aber dennoch zu überzeugen weiss.
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