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OZ Burning Leather
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Roher Charme |
roz. Oz wurden Ende der 70er gegründet und geniessen in Fankreisen einen exzellenten Ruf. Dem breiten Publikum dürfte der Name aber weniger geläufig sein. Kein Wunder, das letzte Album erschien 1991. Mit "Burning Leather" meldet sich die Kult-Gruppe aus Finnland zurück und präsentiert zu gleichen Teilen neue wie auch ältere Songs, die neu aufgenommen wurden. So ist ein Album entstanden, das wie aus einem Guss daher kommt. Produziert wurde es von Hellacopters-Chef Nicke Andersson.
Oz machen heroischen Heavy Metal der alten Schule in der Tradition von Accept, Anvil, Exciter oder Judas Priest. Die Songs sind zuweilen recht klischiert, scheinen direkt aus den 80ern zu kommen und sind sehr simpel gestrickt. Dennoch oder gerade deswegen macht "Burning Leather" viel Spass. Stilbildend sind neben den kratzigen Gitarren insbesondere die spitzen Schreie von Sänger Ape DeMartini. Neben den Neuinterpretationen von Klassikern wie "Turn The Cross Upside Down" und "Fire In The Brain" fällt vor allem der Song "Let Sleeping Dogs Lie" auf – Eine Metal-Hymne par excellence, die alleine den Kauf des Albums rechtfertigt. Auf das Comeback von Oz hat wohl niemand gewartet, aber die Band kann mit ihrem rohen Charme durchaus punkten.
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