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Brasstronaut Mt. Chimaera
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Fürwahr unkonventionell |
roz. Sigur Ros, heisst es, seien so begeistert vom Auftritt von Brasstronaut beim Iceland Airwaves Festival 2009 gewesen, dass spontan kurz darauf ein gemeinsames Konzert organisiert wurde. Das Sextett um den Pianisten und Sänger Edo Van Breemen und den Trompeter Bryan Davies ist fürwahr unkonventionell. Ihre Mischung aus Indie-Pop, Folk und Jazz kommt fast ganz ohne Gitarren aus. Dafür gehört eine Bläsersektion mit Trompete, Horn, Saxophon und Klarinette zum Personal.
Der Eröffnungssong ihres Debütalbums "Mt. Chimaera" läuft schon mal des öfteren auf Virus. Dieser beginnt mit einer verhallten, lieblichen Piano-Figur. In der zweiten Strophe setzt dann das Schlagzeug ein und die Struktur des Songs verändert sich völlig unerwartet. Später dreht der Drummer auf und am Schluss kommen die Bläser. Soviel wie in diesem Song passiert bei anderen Bands auf dem ganzen Album nicht. Die fast schon dünne, hohe Stimme von Van Breemen ist genauso sonderbar wie die Songgerüste. Aber die Bläser bilden einen roten Faden, auch wenn bei der Besteigung des "Mt. Chimaera" immer mal wieder die Route gewechselt wird. Und trotz des steilen Aufstiegs werden Brasstronaut wohl immer Underground bleiben.
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