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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Merry Blues
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2.
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Bixo
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3.
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El Dorado
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4.
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Promiscuity
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5.
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La Primavera
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6.
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Me Gustas Tu
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7.
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Denia
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8.
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Mi Vida
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9.
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Trapped By Love
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10.
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Le Rendez-Vous
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11.
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Mr. Bobby
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12.
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Papito
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13.
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La Chinita
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14.
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La Marea
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15.
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Homens
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16.
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La Vacaloca
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17.
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Infinita Tristeza
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| Diskografie
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La Radiolina
(2007)
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Siberie m'etait contee
(2005)
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Clandestino Radio Bemba Sound
(2004)
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Live / Radio Bemba Sound System
(2002)
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Proxima Estacion: Esperanza
(2001)
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Clandestino
(1998)
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Manu Chao Proxima Estacion: Esperanza
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Je ne t'aime plus mon amour |
mar. Wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat, dem wird es nochmals nachhaltig eingetrichtert: Manu Chao ist der King of Bongo, kapiert?! Dieser Mann ist einfach der Grösste. Der kommt, spielt und kopiert sein "Clandestino", bevor es ein anderer tut und dies so identisch und mit ungebremster Euphorie, dass man unwillkürlich zur Hülle greift, ist das wirklich die richtige Platte? Tatsächlich da stehts farbig auf kunterbunt "Proxima Estacion: Esperanza". Moment mal, was soll das heissen: Nächster Halt: Hoffnung? Ob das jetzt ein Hinweis darauf ist, dass beim nächsten Werk Hoffnung besteht oder nicht, mit diesem Album wird diese eher gleich im Keim erstickt. Es braucht sehr viel Zeit und Geduld um kleine Unterschiede herauszuhören und das Ergebnis bleibt doch das selbe: Mit einem "Clandestino" Album ist man bestens bedient, auf den Epilog kann verzichtet werden. Es stellt sich die Frage, ob der kleine, grosse Mann einfach nicht begriffen hat, dass ihm die Herzen stürmisch zuflogen und eine Kopie nicht noch mal den gleichen Effekt haben kann oder ob Manu kurzum die ewigen Diskussionen mit der Plattenfirma satt hatte und dies ein kleiner Racheakt ist. Bei letzterem würde jedenfalls noch Hoffnung bestehen, denn ein paar wirklich gute Ansätze sind durchaus zu hören.
Manu sprachgewandt und mit äusserst charmantem Akzent singt auf "Esperanza" gleich in sechs Sprachen: In Portunol, einer Mischsprache aus Spanisch und Portugiesisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Arabisch und Französisch. Diese vielfältige Rhythmik, verbunden mit Manus unverkennbaren Stimme ergibt klar die spontane und lebendige Mischung, worauf alle sehnlichst gewartet haben. Mit "Trapped By Love" und "Le Rendez-Vous" finden sich zwei kräftig brassende Stücke. Das auf diesem Album zu Hauf angewandte Bling und Blong ("Bongo Bong") läutet denn auch "Mr. Bobby" ein, der Song entwickelt sich aber immerhin noch zur flehentlichen Bitte : "Hey, Bobby Marley sing something good to me" und dringlicher "This world go crazy, it's an emergency!". Daneben fragt er sich auf "El Dorado" aber bald einmal ratlos: "Què passo, què passo?". Die Erwartungen sinken stetig, dass ist los. Auf seine Single, die galant "Me Gustas Tu" (Du gefällst mir) benannt ist, kann nur noch hinzugefügt werden: Je ne t'aime plus mon amour. Bestimmt nicht mehr tous les jours! Aber Hoffnung besteht, auch wenn bis zur nächsten Station durchgestanden werden muss.
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