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Kissogram Secret Life Of Captain Ferber, The
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Mix aus 80er-Versatzstücken |
roz. Kissogram sind eine Rock’n’Roll-Disco, gebaut aus Synthesizern und Drum-Computern. Die New-Wave-Lakonik und die kühle Velvet-Underground-Ästhetik werden von rhythmischen, tanzbaren Elektro-Schlägen vorangetreiben. Das Album "The Secret Life Of Captain Ferber" wurde im April 2004 im Studio Ferber in Paris mit Gonzales (Feist, Jane Birkin) und Renaud Letang (Manu Chao) produziert und gemischt. Gonzales spielte als Gastmusiker mit und die kanadische Sängerin Feist ist bei "Falling Star" und "Girl In My Shower" zu hören. Durch den Neo-New-Wave von Kissogram fühlt man sich unweigerlich in die 80er zurückversetzt. Einige Nummern tönen mit ihren Synthie-Bässen nach Neue Deutsche Welle, andere mehr nach Camouflage, The Cure, dann wieder nach Lou Reed oder The Stranglers. Bei "Owda Awda" raunt Sänger Jonas Poppes ähnlich lässig gelangweilt ins Mikro wie Ralf Hütter von Kraftwerk. Bei soviel Versatzstücken weiss man Ende gar nicht so recht, was man denn jetzt von dem Ganzen halten soll. "Gott hat keinen Stil", sagte Picasso, sagen Kissogram. Eines ist der Stilmix aber bestimmt: Sehr Retro.
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