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Masterplan Aeronautics
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Satt produzierter Power-Metal auf technisch hohem Niveau |
roz. "Aeronautics" ist das zweite Album von Masterplan, einer Band, die von den ehemaligen Helloween-Mitgliedern Roland Grapow und Uli Kusch, dem ehemaligen Iron Savior-Bassisten sowie dem Sänger der norwegischen Ark gegründet wurde. Dieser Mann, er heisst Jorn Lande, ist ein absoluter Glücksgriff. Mit viel Charisma und einer kräftigen Stimme verleiht er dem Power-Metal mit Speedeinschlag die nötige Würze. Er erinnert leicht an Glenn Hughes, verzichtet aber glücklicherweise auf die sirenenartigen Tonlagen. Schon die Eröffnungsnummer "Crimson Rider" gibt gleich den Tarif durch: Das ist satt produzierter Metal auf technisch hohem Niveau. Besonders angetan haben es mir die Power-Metal-Hymne "I’m Not Afraid", ein Song mit einer Killerhookline und absoluter Nackenbrechergarantie, und das nicht minder melodiöse "Dark From The Dying". Aber auch die anderen Songs überzeugen durch ihren Hymnen-Charakter, ein wenig so, wie man es von den frühen Helloween kennt. Masterplan sind nicht besonders innovativ, aber dafür effektiv. Sie machen eine Mucke, die ihren Ursprung in den tiefen 80ern hat. Coole Breaks, gekonnte Soli, die überzeugende Stimme und das abwechslungsreiche Songwriting machen aber das Fehlen von Innovation aber locker wieder wett.
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