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Communic Conspiracy In Mind
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energiegeladen und authentisch |
roz. Das Debütalbum "Conspiracy In Mind" des norwegischen Trios Communic knallt hammerhart in die Soundcheck-Charts der Fachpresse. Überall nur Bestnoten - und das zurecht. Denn erst einmal klingen Communic so gar nicht nach Norwegen. Ihr Sound ist inspiriert von Bands wie Fates Warning oder den frühen Queensryche, dem 94er Jahrhundertwerk "To Dimension Logic" von Vauxdvihl (kennt das noch jemand?) – vor allem aber von Nevermore.
Was aber macht denn nun "Conspiracy In Mind" so besonders? Es ist die unglaubliche Wucht und Dynamik, mit der die Nummern dargeboten werden. Der Titelsong ist ein echter Kracher und macht gleich zu Beginn klar, wo es langgeht. Communic machen progressiven Powermetal, wo sich Stakkato-Gitarrenriffs mit balladesken Parts abwechseln. Jeder der sieben Songs dauert mindestens sechs Minuten, das abschliessende "Silence Surrounds" überschreitet sogar die 10-Minuten Marke. Gerne werden mal schräge Taktmasse eingeschoben und immer wieder hört man tolle, teilweise gotisch anmutende Melodien. Der Gitarrist Oddleif Stensland erweist sich dabei auch als exzellenter Sänger. Er beherrscht tiefes Death-Metal-Gegrunze genauso wie die hohen Stimmlagen. Hier sind Könner am Werk, der Sound ist energiegeladen und authentisch produziert. Ein beeindruckendes Debüt.
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