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Martin Dean Best Of, The
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Beschwingt und ziemlich lässig |
roz. Sein erstes Album "Best Of" zu nennen ist frech, Coverversionen zu spielen und diese nicht als solche aufzuführen auch. Und Martin Dean zu heissen erst recht. Trotzdem ist "The Best Of Martin Dean" eine sehr beseelte und stimmige Platte. Es ist eine entspannte Mischung aus Chanson, warmen Jazz-Sounds, Crooning, minimalen Funk-Grooves und ein wenig Pop und Rock. Hinzu kommen dezente elektronische Lounge-Elemente und Beats, so dass der Sound modern, gleichzeitig aber etwas altmodisch klingt. Dean selbst sagt dazu "Space Age Gospel" und nennt Vorbilder wie Gainsbourg und Sinatra. In seiner Begleitband hat der Berliner keine Unbekannten: Jochen Arbeit und Alexander Hacke (beide Einstürzende Neubauten), Yoho Röhm (Ex-Rainbirds), Thomas Wydler (Nick Cave & The Bad Seeds) und Christopher Hahn (Ex-Swans). Der Sound klingt stellenweise entsprechend düster. Meist aber doch eher beschwingt und ziemlich lässig. Martin Deans Stimme ist tief und weich und erinnert oft an Elvis. Die meisten Nummern sind sehr ruhig gehalten. Bilder von verrauchten Bars kommen einem sofort in den Sinn. Es geht aber auch flotter. Martin Dean ist nicht ganz so cool wie die Fun Lovin' Criminals, aber doch fast.
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