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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Sound Theories
(2007)
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Real Illusions: Reflections
(2005)
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Infinite Steve Vai
(2004)
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Mystery Tracks - Archives Vol. 3
(2003)
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Various Artists - Archives Vol. 4
(2003)
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Elusive Light & Sound
(2002)
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Alive In An Ultra World
(2001)
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7th Song, The - Archives Vol. 1
(2000)
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Ultra Zone, The
(1999)
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Flexable Leftovers
(1998)
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Fire Garden
(1996)
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Alien Love Secrets
(1995)
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Sex & Religion
(1993)
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Passion & Warfare
(1990)
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Flexable
(1984)
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Steve Vai Real Illusions: Reflections
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Uninspiriert |
roz. "Real Illusions", das erste Vai-Studio-Album seit 1999, fängt stark an. "Building The Church" ist eine groovende Instrumental-Rock-Nummer, wo Vai einmal mehr unter Beweis stellt, dass er auch ein starker Rhythmus-Gitarrist ist. Und man fragt sich auch, wo dieser Mann immer wieder diese genialen Schlagzeuger her hat. Jeremy Colson ist ein cooler Rock-Drummer mit viel Power, der auf den Punkt spielt und auch mal durchblitzen lässt, dass er technisch noch weit mehr drauf hätte.
Eingespielt wurde das Album grösstenteils im Trio: Colson am Schlagzeug und Billy Sheehan am Bass. Alles andere spielt Vai. Wer jetzt angesichts des Line-Ups auf einen musikalischen Schlagabtausch zwischen den Ausnahmekönnern Vai und Sheehan hofft, so wie man es auf der letzten Tour oder bei "Live At The Astoria" gesehen und gehört hat, der wird enttäuscht. Einzig bei der etwas merkwürdig anmutenden, orchestralen Rock-Operetten-Nummer "Freak Show Excess" hört man halbwegs eine coole Bassline heraus. Der Song trägt den Titel übrigens zurecht, denn am Ende artet er in völlig sinnloses Gefrickel aus, bei dem sogar die Band verstummt. In vier Nummern singt Steve Vai. All diesen Songs fehlt aber eine Hookline, also eine Melodie, die sich im Gehirn eingräbt. "Glorious" mit seinem schnellen Geradeaus-Rhythmus wäre da eine weitere gelungene Instrumental-Nummer, wäre da nicht dieser grauenhafte Gitarreneffekt. Vai experimentiert hier und dort mit verschiedenen Sounds, aber so richtig passen tut keiner.
Vai ist auch bekannt dafür, dass er gerne mal wieder eine seiner eigenen Melodienfragmente in einem neuen Song verwendet, etwa so wie Hollywood-Regisseure sich einen Spass daraus machen, gewisse fremde Szenen in ihren eigenen Filmen einzubauen. So hört man beispielsweise am Ende von "Lotus Feet" das Ende der Live-Version von "Whispering A Prayer", aber das passt gar nicht zusammen. "K’m Pee-Du-Wee" ist gar ein billiger Abklatsch von "Boston Rain Melody", und zwar ein ganz billiger. Und "Firewall" haben wir auch schon besser gehört als "Aching Hunger" auf dem Album "Fire Garden".
Noch nie hat Vai so uninspiriert geklungen. Es ist absolut unverständlich, warum er seine geniale Live-Band nicht ins Studioprojekt eingebunden hat. "Real Illusions" soll der erste Teil einer geplanten Trilogie sein. Da kann man also nur noch hoffen, dass dieser Vai irgendwann wieder zu sich kommt.
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