 |
| Wertung
|
R=Redaktion
L=LeserInnen
Sie haben schon abgestimmt, Sie können keine Bewertung abgeben.
|
|
| Diskografie
|
|
Live Vengeance '82
(2006)
Review lesen |
|
|
|
Rising In The East - Live
(2006)
Review lesen |
|
|
|
Angel Of Retribution
(2005)
Review lesen |
|
|
|
Live In London
(2003)
|
|
|
|
Genocide
(2000)
|
|
|
|
98 Live Meltdown
(1998)
|
|
|
|
Jugulator
(1997)
|
|
|
|
Painkiller
(1990)
|
|
|
|
Ram It Down
(1988)
|
|
|
|
Priest... Live
(1987)
|
|
|
|
Turbo
(1986)
|
|
|
|
Defenders Of The Faith
(1984)
|
|
|
|
Screaming For Vengeance
(1982)
|
|
|
|
Point Of Entry
(1981)
|
|
|
|
British Steel
(1980)
|
|
|
|
Unleashed In The East (Live)
(1979)
|
|
|
|
Stained Class
(1978)
|
|
|
|
Killing Machine
(1978)
|
|
|
|
Sin After Sin
(1977)
|
|
|
|
Sad Wings Of Destiny
(1976)
Review lesen |
|
|
|
Rocka Rolla
(1974)
|
|
|
|
|
|
|
Judas Priest Angel Of Retribution
|

|
Knüpft an die guten alten Zeiten an |
roz. 15 Jahre mussten wir warten. Nun ist Metal-Gott Rob Halford wieder zu Judas Priest zurückgekehrt. "Angel Of Retribution" heisst die Wiedervereinigungs-CD der Briten.
Der Eröffnungssong "Judas Rising" macht gleich alles klar, und Scott Travis schickt seine Doppelbass-Salven ins Rennen. Es fällt aber auf, dass das Songwriterteam Tipton/Halford/Downing wieder für deutlich abwechslungsreichere Songs gesorgt hat, als man sie noch auf "Demolition" mit Aushilfssänger fand. So sind neben den von Doppelbasspauken geprägten schnellen Nummern auch entspannte Hardrock-Songs à la "Evening Star" zu hören. "Deal With The Devil" erinnert an die besten Tage, eine typische Priest-Nummer. Und mit "Angel" haben Priest gar mal wieder eine Ballade im "Winter"-Stil am Start. Das abschliessende Epos "Lochness" ist mit seinen knapp 14 Minuten Spielzeit und vor allem mit der von Pathos triefenden Refrain-Melodie etwas gewöhnungsbedürftig.
Insgesamt knüpft "Angel Of Retribution" etwa bei "Ram It Down" an. Die Gitarren klingen breit und voll, Halford keift nicht wie beispielsweise noch bei Fight, und er schraubt sich selten in die ganz hohen Lagen hoch. Die Gitarrenduelle zwischen Tipton und Downing sind mal wieder ein Genuss.
Produziert hat Roy Z, der auch schon für die Soloplatten von Halford und Bruce Dickinson verantwortlich war. Er hat für einen glasklaren Sound gesorgt. Wahrscheinlich liegts an den hohen Erwartungen, aber das Jahrhundertwerk ist es nicht geworden. Aber es ist auch keine schlechte CD. Judas Priest haben es durchaus geschafft, an die guten alten Zeiten anzuknüpfen.
|