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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Rogues en Vogue
(2005)
Review lesen |
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Brotherhood, The
(2002)
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Victory
(2000)
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Rivalry, The
(1998)
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Masquerade
(1995)
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Black Hand Inn
(1994)
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Pile Of Skulls
(1992)
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Blazon Stone
(1991)
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Death Or Glory
(1989)
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Port Royal
(1988)
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Under Jolly Roger
(1987)
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Branded And Exiled
(1985)
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Gates To Purgatory
(1984)
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Running Wild Rogues en Vogue
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Klingt altbacken, die Songs sind aber Klasse |
roz. Eines der Flaggschiffe des deutschen Heavy Metal ist schon 22 Jahre unterwegs: Running Wild. Band-Kapitän Rock’n Rolf Kasparek hat sich noch nie um Trends geschert und fuhr unbeirrt seinen Kurs. Dabei ging schon so manche meuternde Mannschaft im Sturm über Bord. Nun öffnen die Deutschen ihre dreizehnte Schatzkiste: "Rogues En Vogue". Running Wild sind ihren Merkmalen wie gesagt treu geblieben: breit ineinanderverschachtelte Gitarren und Rolfs markante Stimme. Vorbei sind die Zeiten der Drumcomputer, am Schlagzeug sitzt ein gewisser Matthias Liebetrud, den Rest hat Rock’n Rolf fast ganz im Alleingang eingespielt. Auch wenn der schwer in den 80er hängen gebliebene, kraftlose Gitarrensound sehr genwöhnungsbedürftig ist, hinterlässt das Album einen recht positiven Eindruck. Alles wirkt ziemlich flott, obwohl sich die meisten Songs im Midtempo-Bereich bewegen. Höhepunkt ist der fetzige Kracher "Angel Of Mercy" mit einem unwiderstehlichen Refrain. "Rogues En Vogue" ist eine echte Hardrock-Platte mit Refrains zum Mitgrölen, ambitionierter Gitarrenarbeit und den typischen Running-Wild-Harmonien. Es ist sehr abwechslungsreich geworden. Bei den vergangen Alben hatte sich etwas Routine und Langeweile bemerkbar gemacht. Das ist hier verflogen. "Rogues En Vogue" klingt sehr traditionell und etwas altbacken, aber die Songs sind Klasse.
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