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Rebekka Bakken Is That You?
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Zurückhaltende Sinnlichkeit |
roz. Es gibt Interpreten, bei denen man vom ersten Song an das Gefühl hat, sie zu kennen. Eine solche Sängerin ist Rebekka Bakken. Durch die Intimität ihrer Stimme und den subtilen Nuancen ihres Gesangs nimmt ihre Persönlichkeit in unserer Vorstellung sogleich Gestalt an. Mit zwei gefeierten Alben wurde sie bekannt: "Daily Mirror" und "Beloved" waren die Ergebnisse einer Zusammenarbeit mit dem österreichischen Jazzgitarristen Wolfgang Muthspiel. 2003 veröffentlichte die Norwegerin ihre erste eigene, weniger jazzige CD, "The Art Of How To Fall" - mit intelligenten Texten und Melodien, die musikalische Grenzen überschritten. Und das neue Album "Is That You?" knüpft nahlos hier an. Diesmal arbeitet sie mit dem Gitarristen Eivind Aarset zusammen. Das Album wurde im legendären Stockholmer Atlantis-Studio aufgenommen, und die zurückhaltende Produktion fängt Rebekkas Stimme von ihre sinnlichsten Seite ein. Geschrieben und produziert hat Bakken übrigens selber. Ihr Pop zwischen Singer/Songwriter und Jazz ist geprägt von viel Atmosphäre und Raum. Fast zerbrechlich wirken ihre Nummern, und doch sind es gestandene Popsongs voller schwelgerischer Melodien. Die jazzigen Arrangements mit feinen Instrumenten-Tupfern lassen der vielseitigen und warmen Stimme von Rebekka Bakken ihren Freiraum. Ihr Gesang ist umwerfend. Rebekka Bakken ist die personifizierte Sinnlichkeit. Höhepunkte sind das poppige "As Tears Clear Our Eyes", das melancholische "Didn‘t I" und der Titelsong mit der elfenhaften Refrainmelodie.
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