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Züri West Elvis
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Mani Matter, Lou Reed, Elvis und andere |
ds. Mit ihrem dirtten Album erreichen Züri West bald einmal Gold-Status für 25'000 verkaufte Einheiten. Der Sound wird differenzierter und vielfältiger, gekonnt spielt die Band mit Sounds und Rythmen. In "Elvis" und "Edgar" schafft Kuno wieder einmal wunderbare Abgesänge auf Beziehungskisten und in "Fiirabe" oder "Fritz" gelingen ihm Sozialbetrachtungen mit erstaunlicher Präzision und erfrischendem Witz. Aber auch bei der Übernahme von Fremdmaterial zeigen die Züris ein ausgezeichnetes Gespür. Da ist zum einen Lou Reeds "Lue zersch wohär dass dr Wind wääit", dann aber auch Mani Matters "Dr Mönsch isch wie dä". Der grosse Berner Troubadour bleibt die grosse Liederfigur, dessen Einfluss Züri West gekonnt verweben und dessen Lieder Kuno Lauener neues Leben einzuhauchen vermag. "Elvis" ist 1990 das bislang stärkste Album der fünf Berner, weil es variantenreicher ist als die beiden Vorgänger, aber auch weil es durch die Art der Aufnahme eine unvergleichliche Intimität und Verletzlichkeit ausstrahlt.
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